Montag, 3. Juli 2006

Snowboarding in Roundhill

Ski heil an Euch zu Hause, die Ihr wahrscheinlich eher in der Sonne am Pool bei 30 Grad vor Euch lang hin schmelzt, waehrend wir uns bei 0 Grad im Schnee amuesieren,

letztes Wochenende habe ich mich dann entschieden, doch mal wieder mein Glueck mit dem Board versuchen. Robert, unser Netzwerkadmin, hatte mir auch angeboten, dass ich mit Ihm und seiner Familie mitfahren koennte - somit bin ich auch dem kleinen Fahrproblem mit meinem Auto (man braucht schon etwas bessere Reifen und Schneeketten und ich habe bisher weder das eine noch das andere) entgangen. Wir sind also Samstag frueh 8.00 hier los gefahren (somit habe ich leider auch das Viertelfinale nicht anschauen koennen, aber ich werde sehen, dass ich auf jeden Fall das Halbfinalspiel sehe. Dafuer muss ich nur etwas frueher aufstehen), haben wieder im Ski Shack in Fairlie die Ausruestung ausgeliehen (mitnerweile hab ich schon Lieblingsschuhe und seit gestern auch ein Lieblingsboard) und sind am Eroeffnungstag nach Roundhill gefahren, einem netten Skigebiet fuer Anfaenger und Fortgeschrittene mit einem phantastic, stunning, sweet Ausblick ueber den Lake Tekapo und einem Seitenblick auf den Mount Cook. Der Samstag ging ganz gut, ich hab einfach versucht alles zu wiederholen was ich mit Norbi und Mike geuebt hatte und als ich mich zur Mittagspause dann halbwegs sicher beim Vorwaertsfahren gefuehlt habe, hab ich mir dann einen Liftpass fuer den Anfaengerlift gekauft (alle die die mit in Tschechien waren wissen ja, dass ich mit dem Lift so meine Problemchen hab) und habe beschlossen so lange zu ueben bis ich mit dem Lift fahren kann. Und ich war gar nicht so schlecht, beim 3. Mal probieren konnte ich dann tatsaechlich hoch fahren :-)
Samstag Abend haben sich Robert und seine Frau dann entschieden Sonntag nochmal zu fahren, also habe ich mich einfach angeschlossen, obwohl ich sagen muss, dass mir Sonntag frueh einige Koerperteile (komischerweise Schultern, Arme und irgendwelche merkwuerden Sehnen im Hals) so weh getan, dass ich erst nicht aufstehen wollte, aber natuerlich hab ich mich dann doch aufgerafft und wir sind wieder nach Roundhill gefahren. Vorgenommen hatte ich mir, endlich mal rueckwaerts fahren zu lernen. Ausserdem wollte ich unbedingt mal mit dem grossen Lift nach ganz oben fahren. Das habe ich also gleich morgens in Angriff genommen... und wie nicht anders zu erwarten, hats mich natuerlich hingepackt und war etwas nervig... aber Kasia (Roberts Frau) hat mich dann gerettet und ist mit mir hochgefahren... denn die Skifahrer koennen doch wesentlich besser mit den Lifts fahren als Snowboarder. Da es Sonntag aber ziemlich bewoelkt war und somit auch jeglicher Kontrast auf der Piste fehlte, hat man leider nicht wirklich gesehen wo man eigentlich hinfuhr (nicht mal wo eigentlich der Berg zu Ende war)... und es war ziemlich steil...naja, irgendwie bin ich unten angekommen, auch wenn mir das Herz schon ganz schoen in die Hose gerutscht ist, aber zur Not kann man sich ja immer fallen lassen :-)
Lustig wurde es dann, als ich mich am Rueckwaerts (also Frontside-) Fahren versucht habe... es endete dann damit dass ich heut ein sehr dekoratives Veilchen am linken Auge hab *g*. Oder zumindest habe ich mich dann entschieden, es doch mal mit einem Lehrer zu versuchen und mich kurzerhand zu einer Unterrichtsstunde angemeldet.

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Und wer glaubt, dass es hier voll die tollen Kiwi-Skilehrer gibt hat sich doch etwas getaeuscht. Zumindest am Roundhill gibts glaube ich fast nur Skilehrer aus Oesterreich - wie auch mein Skilehrer, Chris, der es sehr amuesant fand, dass er am anderen Ende der Welt eine Stunde auf Deutsch geben durfte :-) Jetzt kann ich also richtig gut den Backside Turn, halbwegs, auf nicht so steilem Gelaende einen Frontside Turn und ich kann auch Frontside Fahren... ich erzaehle Euch aber jetzt nicht wie oft ich hingefallen bin und wie meine Knie, meine Hueften und alle anderen Stellen wo man so drauffaellt aussehen. Uebrigens ist Jodeln lernen inclusive bei einer Skisstunde am Roundhill - allerdings braucht der Lehrer vorher erst 6 Bier (Chris hat einen ziemlich lustigen etwas älteren Österreichischen Skilehrer mit dem Jodeln aufgezogen und da hab ich diesen gefragt, ob Jodeln lernen inclusive wäre... er meinte, ja schon, aber erst nach 6 Bier... daraufhin habe ich dann vorgeschlagen, dass ich nochmal wiederkomme, wenn ich auch über Nacht bleiben und mittrinken kann..."Endlich ein Schüler, der weiß was sich gehört..." war die Antwort darauf... da muss ich wohl nächstes Wochenende wieder hinfahren :-))).
Heute kann ich mich nur eingeschränkt bewege, alles tut weh, das heißt also ich brauche wirklich dringend Training :-) .... Fotos gibts noch hier

Sooo, für heute Nacht ist der nächste Schnee angesagt, mal schaun was wird. Ich wäre da jetzt nicht so begeistert davon, da es bei Vicki weder einen Gaskocher noch einen Kamin gibt, es somit also f...... freezing wäre (um das mal mit Kiwi-Worten zu sagen). Aber wir werden sehen.

Mittwoch müssen dann alle Deutschen in NZ mal früh aufstehen, denn was bei Euch 21:00 Dienstag Abend ist, ist bei uns Mittwoch früh 7:00.... DAS HALBFINALE!! Da muss ich dann wohl oder übel mal zu spät auf Arbeit gehen :-)))

Cheers!

Sonntag, 2. Juli 2006

Der Schneespass geht weiter...

Hallo ins fussballverrueckte Deutschland,

waehrend Ihr gerade gemuetlich bei 25 Grad in Euren Betten schlummert gibt es bei uns bei heute sehr angenehmen 5 Grad noch sehr viel Schnee. Ich muss ja sagen, auf die Erdbeeren, Kirschen, den Spargel und einen netten Swim im Heiligen See haette ich ja jetzt auch Lust, aber um Euch auch etwas neidisch zu machen erzaehle ich Euch mal, dass ich am Wochenende wahrscheinlich Snowboarden gehen werde :-) Am Roundhill Skifield und Mount Dobson um genau zu sein. Falls Ihr Euch genauer fuer Snowreports interessiert, also wie toll das doch hier ist und wie es genau aussieht, dann koennt Ihr hier schauen.

Letztes Wochenende war sehr entspannt. Am Samstag war ich endlich mal wieder beim Karatetraining und nachmittags dann zu einer Geburtstagsparty eingeladen (von Xanthias Cesar Brown, er ist 1 Jahr alt geworden und der Sohn von meinem Kollegen Tim, Tim ist ungefaehr so alt wie ich). Das war sehr lustig, das unser Chef Stephen auch mit seiner gesamten Familie, also seiner Frau und seinen zwei kleinen Soehnen da war. Den restliche Samstag musste ich dann mal wieder Fotos sortieren, brennen und basteln, dass ihr auch was zum Lesen und Anschauen habt.

Sonntag hatte ich dann schon wieder Sehnsucht nach Schnee und Natur und habe mich somit aufgemacht zum Peel Forest. Das letzte mal als ich dort war bin ich doch mit Alan und Dianne auf den Little Mount Peel gewandert, was mich glaube ich mehr k.o. gemacht hat als alles andere bisher. Na jedenfalls haben wir letztes mal nichts sehen koennen, weil wir mitten in den Wolken waren und da Sonntag ein wunderschoener Tag war, strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, nicht all zu kalt und schoener Schnee, wollte ich einfach den Rundumblick auf South Canterbury geniessen. Aber schon der Wald am Anfang des Weges hatte sich sehr veraendert. Durch die Schneemassen (es war der meiste Schnee den Sie seit 58 Jahren hatten!) hat es einen Haufen Baeume umgetuerzt und entwurzelt, Aeste abgebrochen und den ganzen Wald somit in einen riesen grossen Abenteuerspielplatz verwandelt. Aber da vor mir schon jemand dort hochgegangen zu sein schien und ausserdem die Leute in dem Informationscenter vor Ort mir viel Spass und eine schoene Aussicht gewuenscht haben, dachte ich alles waere in soweit ganz nett und sicher und bin munter den Berg hoch, ueber Baeume und teilweise wie Jane im Urwald an irgendwelchem Gruenzeugs langgehangelt. Doch je hoeher ich kam umso mehr Schnee lag auch, irgendwann ging er mir dann bis zu den Knien. Aber da war ich dann schon so weit oben, dass ich wusste, bis zum ersten Vorberg, von dem aus man schon ins Tal gucken kann, kann es nicht mehr all zu weit sein. Naja, etwas ehrgeizig ist man dann auch und so bin ich immer weiter gestapft durch den Schnee. Aber vor diesem Vorberg gab es dann leider eine etwas groessere Kuhle. Dort habe ich dann bestimmt 1 Stunde diverse Wege ausprobiert (da der richtige auf einmal nicht mehr sichtbar war) und hab dann irgendwann bis zum Po im Schnee gesteckt, mich dann auf irgendeinem verwinkelten Wege auf die naechste Anhoehe geschleppt, den wunderbaren Ausblick genossen und dann beschlossen, dass ich wohl leider nicht weiter kommen werde. Nach einem netten kleinen Picknick im Schnee bin ich dann also umgedreht.
Da es noch nicht so spaet war, wollte ich noch einen der kuerzeren Wanderwege testen, zu einem Wasserfall, aber schon nach 5 Minuten und der erste Bruecke uebers Wasser musste ich feststellen, dass dieser Weg noch schlimmer aussah und quasi nicht zu erkennen war wo man eigentlich hin musste, da die Baeume kreuz und quer - ein grosser, grosser Spielwald (die Belziger wissen ja sicherlich alle noch was ein richtig toller Spielwald ist :-))) ), wo ich mich doch recht wohl gefuehlt habe und meine kleine suesse Digitalkamera mit dem neuen Tripod (das kann man sogar um den Baum wickeln mit den biegsamen Beinen...echt cool, Fotos aus jeder Perspektive!) mal etwas herausgefordert.
Ergebnisse gibts hier.
Uebrigens war es dann auch ganz gut, dass beide Wege zu einem schnellen Umkehren gefuehrt haben, denn bereits 15.30 wurde es auf einmal richtig kalt und ich hatte schon Muehe mein Auto zu starten, die Finger fingen an zu Eisbloecken zu gefrieren und ich hatte fast schon einen Eiszapfen an der Nase :-) ... mehr zu Schnee und Eis gibts gleich bei dem Bericht zum naechsten Wochenende

Montag, 19. Juni 2006

"And I...have the time of my liiiife..."

....da bin ich wieder, heil aus dem eher unfreiwilligen Urlaub und dem totalen Schneechaos zurückgekehrt.
...aber fangen wir mal von vorn an.... das wäre also am 3.6. An den Tag bin ich nach Christchurch gefahren und habe mir erst mal die Stadt angeschaut. Eigentlich gibts da ja nicht viel zu sehen, nur ein paar ältere Häuser und ein Park sowie einiges an Kunst und Museen. So habe ich also eine entspannte Tour durch die Museen und die City genossen. Eigentlich habe ich sogar den ganzen Tag nur im Artscenter verbracht, eine Galerie nach der anderen und dann den Kunstmarkt besucht... naja, Ihr wisst ja wie das so mit mir und den Kunstmärkten ist, das dauert dann immer etwas länger, kostet etwas mehr und ein Ende ist erst in Sicht wenn sich der Ladenschluss nähert. Danach habe ich noch einen kleinen Bummel durch die City und mich dann im Hostel chic fürs Theater gemacht. Denn ich hatte ja erzählt, dass ich mir zum Geburtstag ein Ticket für die Show "Maui" gegönnt habe. Die Show war richtig gut, viele traditionelle Maori Tänze und Gesänge und ein Teil der Mythologie... leider war die Sprache aber auch Maori, so dass man die Story aus gelegentlichen Ansagen auf Englisch sowie dem Programmheft herausbekommen musste.
Aber ich habe es trotzdem verstanden und sehr genossen. Auf dem Nachhauseweg hab ich dann ganz nette Musik gehört und in einer netten kleinen Kneipe gegenüber dem Hostel eine Nachwuchsrockband angehört, bei denen es schon echt ab ging.
Am nächsten Tag bin ich dann in Richtung Arthur's Path aufgebrochen und habe auf dem Weg noch die Maori-Kulturstätte Kura Tawhiti (sehr interessante Steinformationen und offensichtlich wohl auch eines der bekanntesten Klettergebiete Neuseelands) und das Cave Stream Scenic Reserve (mit einer 500m langen Höhle, durch die man auch durchwandern kann... wenn das Wasser nicht so hoch steht, man 2 Taschenlampen hat, nicht allein wandert und es draußen etwas wärmer ist, so dass man sich nicht die Füße abfriert) angesehen. Im Arthur's Path Village angekommen, habe ich noch den kurzen Walk zu einem ziemlich hohen Wasserfall geschafft und den "Historic Town Walk" gemacht (der doch etwas langweilig war).
Abends beim Kochen habe ich dann Mike aus der Schweiz kennengelernt. Zusammen haben wir dann gleich diesen Abend noch den "Wobbly Kea", einen sehr netten Pub nebenan, abgecheckt. Das war ein total gemütlicher Abend. Der Film über Jonny Cash "Walk the Line" wurde gezeigt... in erstaunlicher Qualität, wenn man mal considered, dass wir da so gut wie am Ende der Welt waren. Außerdem gibts natürlich immer ein leckeres Schwarzbier, das ich seit ich hier bin sehr lecker finde.
Montag wurde der Queen's Birthday nachgefeiert (irgendwie wird der nicht gefeiert wenn die Queen Geburtstag hat, sondern erst später, dass sie in England schönes Wetter haben zum richtig Party machen) und ich hatte darum diesen Tag noch frei und habe mir dazu den Dienstag freigenommen, dass sich diese doch etwas weitere Strecke mit dem Auto lohnt. Da sind Mike und ich dann früh aufgestanden und haben den Otira Valley Walk in Angriff genommen. Das war schon ein Naturschauspiel... vereiste Wasserfälle, Steine mit Eiskappen, Gletscher mit Gletscherhöhlen, stahlblauer Himmel, verschneite Bergkappen und alpine Pflanzen. Im Tal wandert man meist im Schatten, also sind wir so weit hinter und dann hoch gelaufen, bis wir ein wunderschönes, sonnenbeschienenes Picknickplätzchen gefunden hatten. ...abends, als wir wieder da waren gabs dann noch das obligatorische Wanderbierchen und dann sind wir auch bald zu Bett gegangen, da wir uns für den nächsten Tag den Avalanche Peak Track vorgenommen hatten und dafür der Wecker auf 6:30 gestellt... und wir sind auch fast pünktlich aufgebrochen und haben dann die ersten Sonnenstrahlen schon einige Höhenmeter auf dem Berg erlebt. ...wir sind auch bis fast auf den Gipfel gegangen, nur ganz oben war es dann sehr eisig. Wir hatten eine einmalig tolle Aussicht und es war ein wirklich eindrückliches und bleibendes Erlebnis oben auf einem Berg, so viele Meter über dem Boden auf alles herab zu blicken ... ich glaub ich bin süchtig. Am Abend wurde dann im Wobbly Kea Mike's Geburtstag gefeiert und der Wirt hat uns viele Geschichten rund um den Arthurs Path und Timaru (er ist aus Timaru) erzählt... eine wirklich gemütliche und sehr lange Nacht im Pub :-) ...trotzdem wurde natürlich nicht lange geschlafen, sondern wir sind wiederum sehr früh aufgestanden, da ich am Dienstag noch bei Stephen (meinem Chef) angerufen hatte und weil es so grandioses Wetter war noch einen Tag Urlaub mehr erbeten hatte. 8.00 morgens haben wir dann den nächsten Gipfel in Angriff genommen. Insgesamt war die Wanderung glaube ich noch toller, wenn auch etwas aufregender, da es streckenweise schon sehr schmal war und neben einem 200m runter ging (wir sind auf einem Grat gewandert) oder auch mal klettern notwendig war .... nun aber genug davon erzählt....schaut Euch lieber die vielen atemberaubenden Fotos vom Arthurs Path und die Fotos von Christchurch und Unterwegs an (in echt ists natürlich noch 1000x schöner, aber einen Eindruck bekommt Ihr schon!)

Und nun zu der wohl schönsten Woche in Neuseeland bisher. Es fing wohl alles damit an, dass ich mich mit Mike zum Snowboarden für den Samstag verabredete. Die zwei nähesten Skigebiete im Umkreis von Timaru sind das Mount Hut Gebiet, welches aber an diesem Samstag eröffnen sollte und darum wohl total überlaufen war (zumal es das nächstgelegene Gebiet von Christchurch, der größten Stadt der Südinsel ist) sowie Mount Dobson. Da wir natürlich nicht dicht an dicht mit den anderen Winterverrückten fahren wollten, haben wir uns dann letztenendes für den Mount Dobson entschieden. Samstag früh bin ich dann losgedüst, hab in Farlie Mike aufgesammelt und wir haben vor Ort Boards ausgeliehen. Nach einer haarsträubenden 15km-Fahrt bergauf auf einer wohl erst kurz vorher wieder freigebaggerten Schotterstraße (ich hatte nur fast einen hysterischen Anfall, hab mich also noch zusammenreißen können *g*) waren wir inmitten von schneebedeckten Bergen und ich konnte meine Snowboarderfahrungen etwas erweitern....es macht soooo doll Spaß sag ich Euch, auch wenn ich mein Hinterteil vor lauter Schmerz dann schon gar nicht mehr spüren konnte ;-) Zum Übernachten sind wir dann zum Lake Tekapo gefahren, da dort eine wirklich schöne Jugendherberge direkt am See ist.
Die Snowboards hatten wir für Sonntag gleich mit ausgeliehen, mussten sie aber leider zurückgeben, da es so gestürmt hat (über 200 km/h auf Mount Dobson), dass das Skigebiet geschlossen hatte und wir die Snowboards zurück gefahren haben. Das war sehr erstaunlich, da östlich der Berge strahlender Sonnenschein war und auf dem Rückweg westlich der Berge der Weltuntergang anfing. Wir haben uns dann also entschieden auf einer weiteren Schotterpiste einmal um den See zu düsen und das andere Skigebiet näher in Augenschein zunehmen sowie den Beginn des Sees (auf der Karte sieht es aus, als ob viele kleine Flüsse aus unterirdischen Quellen dort reinfließen). Aber hinten angekommen goss es in Strömen, so dass wir uns statt dessen entschieden haben in dem ca. 4° kalten See ein Bad zu nehmen.... brrrrrr, schon ekelig feucht und kalt *g*. Um anschließend wieder warm zu werden haben wir noch die 1,5h Wanderung zum Mount John Ausblickspunkt zu machen....danach konnte ich das Wasser aus meinen Schuhen auskippen und meine Sachen auswringen, so nass war ich.

Da wir gehört haben, dass es "ein bisschen" schneien sollte, hab ich dann noch einen Einheimischen gefragt, ob man Schneeketten ausleihen könne und er meinte, dass ich die nicht brauchen werde, es komme sowieso kein Schnee. ...haha, Joke der Woche kann ich Euch sagen. Denn so gegen 2.00 morgens wurde es auf einmal leise (vielleicht bin ich darum aufgewacht, weil plötzlich die Geräuschkulisse von Sturm und Regen aufhörte)...und als ich aus dem Fenster sah lag auf einmal riesen viel Schnee... gegen 6.00 morgens dann 55cm um genau zu sein.
Mein Auto war total eingeschneit, die Türen und nix ging mehr auf, die Straßen waren zu und im Prinzip ist das totale Chaos ausgebrochen, da auf fast der ganzen Südinsel die Straßen gesperrt wurden, der Strom ausgefallen ist, es kein Telefon, kein Handynetz und kein Internet mehr gab.
Aber die Kiwis sind ja ziemlich relaxed, also hatten einfach alle Läden geschlossen und alle haben sich vor Ihre Feuerstellen gekuschelt. Und wir saßen in dem YHA Hostel in Tekapo fest.

Anfangs fand ich das ja nicht wirklich lustig, da ich schließlich Dienstag wieder auf Arbeit sein und fleißig programmieren wollte, aber da ich mir ja vorgenommen hatte etwas mehr von der Kiwi-Einstellung zu bekommen hab ichs dann vorerst etwas lockerer genommen. Die Straßen waren eh gesperrt, mein Auto eingeschneit und in ganz Tekapo gab es (entgegen der Angabe der Touristinfo in Timaru dass es an jeder Tankstelle welche gäbe) keine Schneeketten zum Ausleihen. Um 8.00 morgens kam dann Steffi ins Hostel. Sie hatte Ihren Campervan unter einem Baum geparkt und um 7.00 morgen kam ein großer Ast runter und fiel direkt auf Ihr Auto...es brauchte dann ziemlich viele nette Leute und die Polizei mit einem 4-Wheel-Drive das Auto zu befreien und auf einen Parkplatz zu schleppen.

Nachdem wir uns also damit abgefunden hatten, dass wir nicht all zu schnell wieder weg kommen würden, haben wir uns auf eine wunderschöne Winterwanderung gemacht... kniehoher Schnee, ein verschneiter Märchenwald, schwarze Schwäne in einer grau-weißen Traumlandschaft... langsam tauchte aus dem schwarz-weiß-Poster-Motiv ein stahlblauer Himmel auf. Wir haben Schwarze Pferde gefüttert, die einen sehr schönen Kontrast zu dem weißen Schnee gebildet haben, und als die Sonne dann endgültig den Durchbruch geschafft hatte, sind wir durch den frischen Schnee auf einen Ausblickshügel gestapft und haben die wunderbare Aussicht über die verschneiten Bergketten und das Dorf genossen. Und da wir ja leider keine Snowboards mehr hatten (sehr zu unserem Ärger konnte man auch im Ort keine ausleihen), hab ich mir einfach den Spaß gegönnt kopfüber in den Schnee zu springen... ;-)

Es war übrigens auch sehr gemütlich und super entspannend mal keinen Strom zu haben. Niemand konnte Fernsehen oder anderweitig elektronischen Krach machen (nagut, Nick aus Tasmanien hatte noch ein batteriebetriebenes Lautsprecherset für seinen IPod, so dass wir noch etwas Musik hatten)... somit hatten wir ein leckeres Barbeque im Schnee, Candellightdinner und haben den ganzen Abend bei Kerzenschein Uno gespielt (der Unterschied zwischen blau und grün ist dann schon sehr schwierig, aber ich hab sowieso die ganze Zeit nur Karten gezogen, darum war das nicht so wild *lach*). Mit 4 Decken war es dann auch in der Nacht bei offenem Fenster und Minusgraden nicht all zu kalt.

Für Dienstag hatte ich mir dann was besonderes vorgenommen; mitnerweile hatte sich die Sonne rausgekämpft, der Himmel war strahlend blau, die Berge wunderschön weiß... und der See türkis blau. Da Ihr mich ja kennt, wisst Ihr ja, dass die Versuchung da sehr gross ist... und ich habe Ihr einfach nachgegeben und auch Mike dazu überredet. Wir haben uns also von Brian, unserem "Hostel-Papa" zum Strand fahren lassen... und auf einmal war der ganze Strand voll Menschen, da alle aus dem Hostel Fotos machen wollten. Wir haben uns also schnell umgezogen und sind ca. 200m barfuß durch den knietiefen Schnee zum See gerannt, haben für ein paar Fotos gepost und sind dann nochmal Baden gegangen:

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Dieses Foto gibts jetzt in Malaysia, China, Japan, Frankreich, Alaska, der Schweiz, Deutschland.... :-)))))
Ich muss sagen, das Zurückrennen durch den Schnee war wesentlich schlimmer, meine Füße konnte ich dann schon nicht mehr spüren, aber es ist alles noch dran ;-)
Zurück im Hostel habs dann eine bunte Gemüsesuppe, die seit den frühen Morgenstunden aus den Resten die jeder noch so hatte auf dem Fireplace gekocht hatte.
Abends gabs dann wieder Gegrilltes und ich hab was gemacht was ich schon immer mal machen wollte: ich hab mich im Bikini in den Schnee geworfen und bin drin rumgerollt...dummerweise hab ich mich dann ausgesperrt, so dass ich dann noch ums ganze Haus laufen und an allen vorbei gehen musste um nach drinnen zu kommen...und die Dusche war dann auch noch eiskalt, da es immernoch keinen Strom gab. Ich bin jetzt also voll abgehärtet *g* Anschließend haben wir dann alle zusammen in dem Zimmer mit dem schönen warmen Feuerchen gesessen und lustige Spiele gespielt ... und auch wenn ich nicht so aussehe, ich hab fast einen Spagat gemacht (es war ein Spiel um zu sehen wer am gelenkigsten ist und was sich alle so einfallen lassen, welche lustigen Posen sie machen...sehr amüsant)... hatte dafür dann aber den ganzen Mittwoch ein taubes Knie *g*.

Mittwoch und Donnerstag haben wir dann immer ein paar Wanderungen gemacht (ich bin allein auf dem Mount John gekletter, was bei über kniehohem Schnee schon ganz schön anstrengend war), Abends gegrillt, tagsüber gelesen und Spiele gemacht. Sehr entspannend, da man wirklich nichts anstrengendes machen musste, weil man ja nichts arbeiten konnte. Ach ja, mein Auto haben wir noch ausgegraben. Das war auch ne Aktion. Erst Schneeschaufeln ohne Ende (auf dem Foto seht Ihr Brian, Dave und Mike, die mir ganz doll geholfen haben) und dann hat Brian mich rausgeschleppt, da mein Auto natürlich keinen halben Meter selbst gefahren ist.

Donnerstag früh hatten wir auch Fun ohne Ende. Nicola (Brians Frau und die Hostelmanagerin) hatte uns Mittwoch abend verraten, dass Brian Donnerstag Geburtstag hat. Und sie hatte uns vorher schon verraten, dass er sich schon die ganze Zeit gewünscht hat, mit ihr mal in Badesachen in den Schnee zu gehen (ich hab ihm die ganzen 3 Tage gesagt, dass ich das gern mit ihm mache, aber er wollte immer nicht). Wir sind also Donnerstag früh alle 6.30 aufgestanden, die Männer haben Frühstück vorbereitet und 7.00 haben wir den Feueralarm ausgelöst (der nicht zur lokalen Feuerwehr verbunden ist, konnte also nix passieren) um Brian und Nicola in Schlafzeug aus den Betten zu locken. Dann haben wir sie so wie sie waren in den Schnee gesteckt. Anschließend hatten wir alle zusammen ein leckeres Frühstück. Abends waren wir alle zusammen im japanischen Restaurant... yummy, endlich mal wieder Sushi zur Feier des Tages. Donnerstag waren die Straßen dann auch wieder offen, der Strom war seit Mittwoch wieder da, aber die Straßen waren noch etwas eisig und Handys haben immernoch nicht funktioniert, so dass die anderen mich überredet haben, lieber noch einen Tag zu warten und nichts zu riskieren (...."one more day, only one more day"...das war Steffis Spruch). Die letzten die dann noch da waren (Steffi aus Germany, Axelle aus Frankreich, Dave aus Alaska, Mike aus der Schweiz und Nicola) alle zusammen vorm Feuer geschlafen... sehr gemütlich, wenn auch die Nacht nicht lang war, da Dave wie ein Wasserfall locker 2 Stunden am Stück quatschen kann, was mich dann doch etwas irre gemacht hat, so dass ich dann auch wohl den ein oder anderen etwas nervös gemacht habe.

Als es dann Freitag ans Abreisen ging gabs dann noch eine Überraschung... mein Auto wollte nicht mehr anspringen, so dass wir erst noch einen Automechaniker holen mussten um den kleinen wieder fit zu machen. Der Abschied war dann schon etwas traurig, da wir sehr gute Freunde geworden waren.

tekapoteam


Mit Mike und Steffi bin ich dann also nach Timaru gefahren. Samstag früh haben wir Mike verabschiedet... und bereits Samstag Abend haben uns Axelle und Dave so vermisst, dass sie zu uns nach Timaru gekommen sind. Wir waren dann die halbe Nacht im Pub, haben Rugby geschaut und getanzt bis zum Abwinken........ Abwinken werd ich jetzt auch, denn schließlich muss ich ja den Schlaf von ner halben Woche nachholen.

Die restlichen Bilder gibts übrigens hier.

Ach ja, bis Ende Juli bin ich noch in Timaru, Ihr dürft also gern noch viel Post schicken :-)

Donnerstag, 1. Juni 2006

Mount Cook & Mein Geburtstag

Hallo Ihr Lieben,

also erst mal moechte ich mich fuer die vielen Karten und EMail bedanken die ihr mir geschickt habt. Ich freu mich ja immer sehr ueber Post, aber es ist echt toll, dass man auch am anderen Ende der Welt noch Geburtstagspost bekommt.
Die letzten Wochen hab ich so dies und das gemacht, war viel in Timaru und Umgebung wandern, mit den Kollegen noch eine Abschiedsparty von zwei Kollegen feiern und ich war immer fleissig Samstags zum Karate-Training usw. !!
Letztes Wochenende dann (weil mich viele gefragt haben was man am anderen Ende der Welt zum Geburtstag macht) wollte ich einen besonderen Ausflug machen und bin zum Mount Cook gefahren. Das ist hier der hoechste und tollste Berg, rund herum Gletscher und Gletscherseen in denen sich der Mount Cook (Aoraki) spiegelt und einfach toller Landschaft.
Da bin ich also Samstag um 6.00 aufgestanden, 3 Stunden dort hin geduest, wobei es sich ab halber Strecke echt beschissen gefahren hat, da ich mitten in einer dicken Wolke gefangen war, wo man nicht mal mehr die Hand vor den Augen sehen konnte, der Pukaki Lake war auch verschwunden und man konnte um sich herum nur noch Nebel sehen. Als das dann noch anhielt als ich schon im Mount Cook Village war, fand ich das ganze nicht mehr so toll. Als ich dann allerdings auf der ersten Wanderung war (3h bis zu einem Gletschersee mit kleinen Eisbergen, ueber Haengebruecken, Baeche und Sumpfland) ist die riesige Wolke innerhalb kurzer Zeit verschwunden. Auf dem Weg habe ich dann Heidi Seidel aus Chicago (schon 4. Generation Amerikanerin, aber der Deutsche Name blieb noch erhalten) kennengelernt und wir haben dann zusammen (fast) alle Wanderungen gemacht, die es dort in der Gegend gibt - alles wunderschoen - Schnee, Tuerkisblaues Wasser, Eisberge, Berge....
Uebernachtet haben wir in dem **** Backpackers am Mount Cook - sehr nett mit Sauna und allem.
Ausserdem war am Samstag das grosse Rugby-Game. Da sind wir natuerlich noch in den naechste Kneipe gegangen, haben ein ordentliches Kiwi-Bier gekauft und Rugby geschaut. Das war sehr lustig, weil der Nebel auf dem Spielfeld so dick war, dass man bei einer Totale nur ein paar schwarze und gelbe Punkte gesehen hat, keine Spieler mehr. Und wenn sie dann mal naeher dran war haben immer ganz viele Leute auf einem Haufen uebereinander gelegen, was ich alles nicht richtig verstanden habe.
An meinem Geburtstag dann sind wir sehr frueh aufgestanden und sind auf den hoechsten Berg in der Naehe vom Dorf gewandert (super anstrengend, waren auf halber Hoehe schon total k.o. und ein paar Einheimische sind munter an uns vorbei - fast gejoggt - und waren dann schon wieder auf dem Weg nach unten als wir noch nicht mal oben waren... naja, sie meinten man gewoehnt sich dran... ich weiss ja nicht).
Oben angekommen hatte man einen wahnsinnig schoenen Ausblick auf das Dort, Mount Cook und die umliegenden Berge. Ausserdem gab es dort 'Red Pools', Mini-Seen die ganz tolle Reflexionen vom Mount Cook abgebildet haben - sehr chic.
Anschliessend sind wir in das Tasman Valley gefahren und haben alle Wanderungen rund um die 'Blue Lakes' und den 'Tasman Glacier' mit dem Glaciersee absolviert. Man kann echt Stunden verbringen nur auf Eisberge zu schauen - im Sommer kann man uebrigens mit einem Paddelboot auf den See fahren und die Berge anfassen. Um diese Jahreszeit faengt es an zuzufrieren, da ist das ann nciht mehr so einfach.
Auf dem Rueckweg habe ich dann Heidi in Tekapo abgesetzt und bin dann puenktlich zum Abendessen zu Hause gewesen.
Vicki hat ganz lieb extra Schweinebraten fuer mich gekocht und Rotwein gabs dazu und ein Lied hab ich auch vorgesungen bekommen (ein anderes Lied hab ich spaeter auch noch von zu Hause geschenkt bekommen...).
Montag gabs sogar noch Blumen... von Deutschland nach Neuseeland :-))

... sooo, naechstes Wochenende ist wieder ein nettes langes Wochenende und ich werd zur Maui Show in Christchurch gehen und danach weiter zum Arthur's Path fahren, wo man wunderbar wandern kann (aber nur, wenn nciht alles voll Schnee ist...)

Tschuessi!

Dienstag, 9. Mai 2006

Wochenende in Timaru

Guten morgen, oder fuer Euch wohl lieber guten Abend and alle zu Hause,

da ich noch gar nicht berichtet habe, was ich am letzten Wochenende so gemacht habe, werde ich das hiermit nachholen.
Am Samstag war ich frueh natuerlich erst mal beim Karate-Training (und hab endlich "the first Kata" vollstaendig zusammengebracht). Nachmittag habe ich dann Timaru etwas naeher erkundet - die Strandpromenade, einen kleinen Walk entlang der Kuesten zu den "splashing rocks" und den Park. Es war sehr entspannend mal nicht so viel zu machen.
Sonntag war dann richtig Stress. Mit zwei Kollegen bin ich relativ frueh losgefahren und wir sind auf einen der hoechsten Berge mit Wanderweg hier in der Gegend geklettert (1311m). Little Mount Peel heisst er, und wenn sich jemand von Euch dafuer interessiert was ich da so fuer Landschaft oder Pflanzen gesehen habe, dann koennt Ihr hier schaun. Die erste Stunde war super anstrengend, da waer ich am liebsten umgedreht, aber Dianne und Alan haben ja auch durchgehalten, da konnte ich natuerlich keine Schwaeche zeigen *g*. Nach 2 Stunden war dann alles gut, kurz vorm Gipfel konnte ich dann gar nicht mehr, aber oben angekommen waren wir dann im wahrsten Sinne des Worte ueber und in den Wolken und haben uns endlich ausgeruht. Es ist ziemlich krass, wenn Du nur den Weg siehst, auf dem Du laeufst und nix anderes. Um Dich herum nur eine riesige weisse Wand, durch die irgendwo weit weg die Sonne durchscheint.
Nach einem kleinen Snack sind wir dann wieder runtermarschiert - und ich war am Ende zugeschlammt bis zu den Knien, denn irgendwann hat man dann auch nicht mehr versucht die Pfuetzen zu vermeiden, weil eh schon alles zu spaet war.
Zur Belohnung gabs den Tag gleich 2 Eis *gg*, ein Caramel-Fudge auf dem Rueckweg mit Dianne und ein Hokey Pokey (das is das NZ Spezialeis) am Abend mit Vicki und Hannah --- denn: das Eis hier ist soooooo yammi !!!
Ach ja, mit meinen riesen schlammigen Schuhen und Hosen war ich dann noch im South Canterbury Museum, die Historie von Timaru und Umgebung erkungen.

Sooo, und nun muss ich arbeiten. Es wuerde mich aber wirklich freuen, wenn ich auch etwas mehr von Euch hoeren wuerde - bisher sind die Flieger voll Briefen von Euch wohl immer verloren gegangen :-(

Donnerstag, 4. Mai 2006

Alles Oki Doki

Hallo Ihr Lieben,

es gibt zwar Tsunami-Warnungen fuer Neuseeland und den Pazifik, da es heut frueh ein groesseres Erdbeben in Tonga gab, Ihr muesst Euch aber keine Sorgen machen, da nur die Nord-Ostkueste der Nordinsel betroffen ist, ich aber ganz sicher an der Ostkueste der Suedinsel sitze. :-)

.... ich warte uebrigens immernoch auf die Flut von Briefen und Emails von Euch.....ob sich der Postbote verirrt hat????

Sonntag, 30. April 2006

ein Wochenende zu Hause

Dieses Wochenende hab ich mal etwas entspannt - oder bin zumindest nicht hektisch und touristisch durch die Gegend gefahren, sonder hab mal alles versucht aufzuholen, was ich bisher nicht geschafft habe - mehr oder weniger erfolglos.
Nachdem wir Freitag Nacht 2 DVDs geschaut haben, musste ich dann Samstag doch etwas länger schlafen und war dann beim Karate - das is jetzt noch besser, weil endlich noch ne Frau zum Training kommt :-)
Sonntag hab ich mich mit Katerina (eine Arbeitskollegin, deren Mum aus Deutschland ist) zum Wandern getroffen. Sie hat mir außerdem gezeigt wie man Wolle spinnt - ich hab jetzt also schon echte Neuseeländische Wolle gesponnen, auch wenn man das Resultat noch nicht wirklich zeigen kann *g*.
Ansonsten hab ich für Euch die ganzen Fotos hochgeladen. Die Videos brauchen noch etwas, da ich nur 10 insgesamt hochladen kann, also die ersten erst mal löschen muss bevor ich weitere hochladen kann.
Und ich versuche schon seit ich hier angekommen bin endlich meine Website zu aktualisieren....wird wohl noch etwas dauern, aber ich hoffe es wird überhaupt noch.
Ach ja - Radfahren waren wir natürlich jeden Tag. Am Wochenende und unter der Woche nach der Arbeit - wir sind jetzt also echt fit (auch wenn die Waage was anderes sagt *schnief*)....
So, ich geh jetzt schlafen und wünsch Euch einen schönen Sonntag & einen tollen freien Montag (will auch frei haben, 1. Maifeiertag gibts hier nur leider nicht)

On the run...

...Namibia, Neuseeland, Australien, Fiji, Brandenburg..... neue Geschichten aus meiner Welt

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