Dienstag, 28. März 2006

Karate

Heut war meine erste Karate-Stunde. Eigentlich wollte ich hier mit Aikido weitermachen, aber dafuer ist Timaru zu klein. Darum gehe ich jetzt mit Tigana (Barrys Sohn) zum Karate. Das ist sehr spannend, da wir nur 4 Schueler sind, ich die einzige Frau und die einzige die keine Ahnung hat. Aber hauptsache man bewegt sich etwas. Das lokale Schwimmbad habe ich auch schon erkundet - 28* Wassertemperatur, 33m-Bahnen und man kann leider ueberall stehen, aber ich habe trotzdem eine Eintrittskarte fuer 20x Schwimmen erstanden. Ausserdem werde ich von Sabine das Fahrrad bekommen (man muss hier leider auch mit Helm fahren - sieht echt lustig aus wenn morgens die ganzen Maenner im Anzug mit Helm auf ihrem Drahtesel durch die Gegend duesen) und versuchen mit Vicki immermal nach der Arbeit ein Stueckchen zu fahren.

Sonntag, 26. März 2006

UMZUG

Nach einem gemuetlichen Tag mit Anne und Huata in Geraldine und Pleasant Point - wir sind mit einer alten Dampfeisenbahn gefahren, haben einige Maori-Kunstgallerien angesehen, leckere Kuchen in huebschen kleinen Cafes gegessen, den groessten Pullover der Welt (naja, zumindest Neuseelands) angeschaut - bin ich umgezogen. Und zwar zu Vicki, einer sehr netten Kollegin, die super kocht und zwei sehr niedliche Katzenbabies hat - Teddy und Chesney - Miau

Freitag, 24. März 2006

Pub again...

Ach ja, es ist hier uebrigens ueblich, dass alle Kollegen die Lust haben Freitag nach der Arbeit ueber die Strasse in den Pub gehen und ein Feierabendbierchen trinken - ich habe dann an der Stelle allerdings immer ein alkoholfreies Ginger-Bier, da ich ja wieder nach Hause fahren muss - also CHEERS

Montag, 20. März 2006

Moeraki Boulders - Dunedin - Otago - mein erster Wochenendausflug

Jetzt am Wochenende war mein erster grosser Ausflug mit dem Frankamobil.
Am Samstag habe ich erst etwas laenger ausgeschlafen (ja, das muss auch mal sein) und bin dann wieder in Richtung Oamaru aufgebrochen und habe auf dem Weg alles angeschaut, was ich letzte Woche nicht geschafft habe (einen Vogelpark mit sehr exotischen und ausgefallenen Voegeln - hab auch viele bunte Federn eingesammelt - , und eine Kaesefabrik). In Waimate war ich vorher noch auf einer Kaenguru-Farm. Sie nehmen Wallaby-Babies auf, die Waisen sind und fuettern sie. Ich hab dort auch welche gefuettert, ein ganz kleines auf dem Arm gehabt und bin mit um die Wette gehuepft. Dann habe ich nochmal tolles deutsches Brot gekauft und von Oamaru zu den Moeraki Boulders gefahren. Das sind Riesige Steinkugeln (natuerliche), die einfach so am Strand rumliegen. Anschliessend bin ich fast bis Dunedin gekommen, dann aber einfach einem braunen Schild gefolgt (die zeigen die Sehenswuerdigkeiten an) und bin in einem huebschen kleinen Waeldchen gelandet, im "Trampers Gorge", wo man entlang eines Flusses wandern und dann einen Berg hochklettern konnte. Oben angekommen hatten man dann einen wunderbaren Ausblick. Es sah fast aus wie in den Winnetou-Filmen!
Als ich dann endlich in Dunedin ankam, hatte ich wirklich Glueck noch eine Unterkunft in einem Backpacker zu bekommen, da nur 5 Minuten spater 2 verschiedene Backpacker die direkt nebeneinander lagen, ausgebucht waren, da an dem Wochenende Rugby war (an den Tagen ist ueberall die Hoelle los - mir wurde auch gesagt, dass ich unbedingt mal zu sowas hingehen muss!).
Lustigerweise hab ich auf dem Zimmer mit noch 2 Deutschen und 2 Englaendern gewohnt - die Welt ist so klein.
Sonntag habe ich dann nciht ausgeschlafen, sondern bin gleich frueh losgegangen um die Stadt zu erkunden. Die University of Otago, ein Museum und der Bahnhof von Dunedin sind so die Highlights der Stadt, neben der Bierbrauerei und der Cadbury-Schokoladenfabrik, die ich aber beide ausgelassen habe, erstere weil man auch hier nicht betrunken Auto fahren darf und zweitere weil der Schokoladenwasserfall (JA, genau der Schokoladenwasserfall aus "Charly und die Schokoladenfabrik", wenn Willy Wonka gab es wirklich, und zwar hier im Kiwi-Land) nur in der Woche in Betrieb ist, und den will ich ja auf jeden Fall sehen.
Nach meiner Stadtrundfahrt bin ich dann auf die Otago-Halbinsel gefahren. Das sieht hier immer alles so niedlich und klein aus auf der Landkarte. Aber in Wirklichkeit muss man immer ganz schoen lange fahren. So brauchte ich dann auch fuer ein ganz kleines Stueck Insel ueber eine Stunde bis ans Ende. Auf dem Weg habe ich noch das einzigste Schloss Neuseelands angeschaut, was eigentlihc eher ein grosses Herrenhaus ist. Naja, da koennen sie einfach mit Europa nicht mithalten.
Anschliessend war ich im Albatros Reservat. Diese Voegel haben ungelogen eine Koerperlaenge von 1m und eine Fluegelspanne von 3m. Leider sind sie so weit oben in der Luft nur minimal von einer Moewe zu untscheiden *g*. Aber das Albatros-Baby war sehr niedlich.
Der spannende Teil meines Ausflugs kommt eigentlich jetzt erst. Ich habe naemlich auf der Karte einen Leuchtturm gesichtet und da meine Cousine Maren Leuttuerme sammelt, wollte ich jeden photographieren, der mir zu Gesicht kommt. Auf der Karte sah das mal wieder nciht weit aus, so bin ich kurzerhand abgebogen. Irgendwann war ich zwar immernoch auf der gleichen Strasse aber wieder in die Richtung unterwegs aus der ich gekommen war...naja, nachdem sich die Strasse 5x im Kreis gewunden hatte, immer enger und kurviger wurde und schliesslich zu Kiesbelag mutierte, bin ich wie Jutta Kleinschmidt Rally-maessig durch die Gegend gekurvt (als ich dann das erste mal gut gegen die Wand gerutscht bin auf dem komischen Untergrund bin ich dann auch langsamer gefahren *g*). Ja, und finally - nach 30 min war ich am Ende des Pfades und am Ende der Welt - und der Leutturm war auf "Private owned land"...
Ja, dann hab ich gemacht, dass ich von dieser kurvigen Insel runterkam bevor es dunkel wurde und bin dann zurueck geduest. -- Und fuer Euch gibts jetzt wie immer die Fotos

Sonntag, 12. März 2006

Oamaru

Heut war der grosse Tag - mein erster Ausflug mit dem eigenen Auto.
Ich habe mich fuer fuer eine nicht so lange Strecke entschieden und bin die halbe Stunde nach Oamaru gefahren, einem niedlichen Kuestenstaedchen etwas suedlich von Timaru. Die Stadt hat einige Parkflaechen, eine Dampfeisenbahn, kleine Gaesschen mit Galerien, einem kleinen Kram-Markt und - hoere und staune - einem Deutschen Baecker - bei dem ich natuerlich sofort ein Brot gekauft habe, damit auf einen Aussichtsberg gewandert bin und es gleich zur Haelfte verdrueckt habe. Danach bin ich dann an den Straenden entlanggewandert, habe viele kleine Sachen eingesammelt (es gibt uebrigens Container die man bei Anbietern mieten kann, die sich auf Langzeittouristen spezialisiert haben. Damit kann ich dann meinen ganzen Kram per Schiff zurueck befoerdern) und den Robben geaergert.
In dem altertuemlich angehauchten Stadtzentrum fuhren dann auch einige lustige Gefaehrte durch die Gegend - Maenner in roten Uniformen auf Einraedern, Cadbury-Autos und anderes... das alles natuerlich wie immer auch per Bild & Ton zu sehen & hoeren.

PUB, PUB, PUB

Das war heut meine erste Pub-Erfahrung in Neuseeland. Wir sind mit allen Kollegen erst in dem Pub gegangen und dann allesamt in ein Indisches Restaurant. Das war a) sehr lecker und b) sehr lustig. Tim (mitte 20, Programmierer) war mit seiner Frau da, welche aus Indonesien kommt und somit richtig scharfes Essen vertraegt. Und einer der Ehemaenner einer Kollegin meinte dann, er koenne das auch... naja, koennt ihr Euch ja vorstellen, wie das ausgegangen ist. Wir haben echt alle Traenen gelacht. Und Alan (auch Programmierer) wollte mich ueberreden auch mal was scharfes zu probieren. Ich hab dann medium probiert - und glaubt mir, es war auch schon scharf genug.
Ach ja, und dann ist noch mein Auto angekommen. Solon (der Sohn von Barry, der mich auch vom Flughafen abgeholt hat) hat es aus Christchurch mitgebracht. Meine erste Autofahrt im eigenen Auto war also um Mitternacht die Halbe Stunde von Timaru nach Wainono - sehr abenteuerlich, bei meinem tollen Orientierungssinn. Aber ich bin ja angekommen.

Freitag, 10. März 2006

Tornado

Heut ist hier was voellig krasses passiert.
Ich bin mit Barry nach Wainono gefahren und innerhalb von 5 Minuten ist die Temperatur ungelogen von 25 auf 16 Grad gefallen. Und ueber dem Meer hat sich das Wasser in einem Tornado meterhoch aufgetuermt, wie in einer Art Windrose - sehr spannend!

Dienstag, 7. März 2006

Familie Payne

Hi there,

mein erstes Wochenende war super. Ich wohne bei Familie Payne. Barry gehoert Baycity, seine Frau Sandra ist sehr nett und auch so Bastel- und Krims-Krams-Naeh-und-Sammel-begeistert wie ich. Sandras Schwester Noleen und deren Mann Gary sind super nett, sind auch mit mir am Wochenende etwas durch die Gegend gekurvt. Wir waren in Waimate, einem kleinen verschlafenen Doerfchen in der Naehe von "Wainono Homestead" (so heisst mein aktuelles zuHause). Dort waren wir im Queen Victoria Park - in dem ich mein erstes Wallaby gesehen und gestreichelt habe!!!, auf einem Kostuem Fest (Victorianische Riesenkleider, Schirme und Schnickschnack - da haben die Kiwis wohl einiges von den Briten uebernommen). Ausserdem haben wir eine Lagune in der Naehe erkundet. Am Strand lag faul ein Seeloewe herum und in der Lagune haben die Ruderer fuer die Meisterschaft trainiert. Ach ja, eine Adoptiv-Oma hab ich auch schon - Oma Payne trinkt fuer ihr Leben gern Tea - very british, sammelt auch Briefmarken und ist ne richtige Bilderbuch-Omi.
Noleen hat mir uebrigens auch beigebracht, wie man Maori-Flax-Flowers macht, dass sind Blumen aus einem sehr stabilen Blatt geflochten. Ein paar Bilder gibts natuerlich auch und zwar hier

On the run...

...Namibia, Neuseeland, Australien, Fiji, Brandenburg..... neue Geschichten aus meiner Welt

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