Das wahre Afrika??
heute habe ich mich nun endlich getraut...
es heißt hier nämlich, man solle nicht mit viel Geld, Kreditkarte und Kamera durch die Stadt laufen, aber immer ein Handy dabei haben, welches man zur Not abgeben kann, wenn jemand meint es haben zu wollen. Darum habe ich mich bisher nicht getraut, meinen Fotoapparat mitzunehmen. Aber Seit vorgestern sind einige Frauen des Himba-Stammes hier in der Stadt. Es soll wohl eine Art Präsentation der Kultur sein. Die Himas sind diejenigen, die sich mit einer rötlichen Erde einreiben, bis auf einen "Lendenschurz" nackt herumlaufen und auch die Haare wie Rasters tragen, aber mit dicken schwarzen Puscheln an den Enden. Auch die Rasters werden mit diesem roten Schlamm eingerieben. Diese Gruppe Menschen inmitten einer verwestlichten Stadt zusehen ist schon ein etwas eigentümlicher Anblick, ungefähr so:

Jedenfalls wollte ich sie unbedingt fotographieren und habe also die Kamera eingesteckt. Es ist auch nichts passiert :-) Inzwischen habe ich mir auch eine Handtasche gekauft, da man mit einem Rucksack sofort als Tourist geoutet wird. Auch Treckingsandalen u.ä. sind dann wohl tabu. Aber ich mache mich wohl ganz gut in der Tarnung. Gestern war ich nämlich im Supermarkt einkaufen. Und da stand in milchtütenähnlichen Tetrapacks etwas mit der Aufschrift "Oshikandela sweet". Da ich natürlich immer gern alles probiere, was aus einem anderen Land kommt, habe ich ein Mädchen neben mir gefragt, was das denn sei. Und sie schaute mich ganz erstaunt an und fragte, ob ich denn nicht aus Nambia sei...JEA!!! Ich hab's geschafft, mich als Einheimische zu verkaufen :-)
Desweiteren kämpfe ich hier mit der merkwürdigen Elektronik. Um die Waschmaschine zu bedienen muss man folgende etwas unsicher anmutende Schalterkonstruktion bedienen:

Ansonsten kriegt man den Tag mit schlendern, Ananas und Eis Essen, viel Schlafen (denn es wird um 18.00 schon dunkel und die Lichtverhältnisse sind so katastrophal, dass man danach eigentlich auch nicht mehr viel am Rechner arbeiten kann, weil man einfach nichts sieht, einen Fernseher gibt es auch nicht und ausgehen sollte man ja nicht allein), darauf warten, dass die Internetseiten endlich im Browser geladen werden und dummerweise auch einigen Arbeiten für die Uni (ich muss ja bis nächste Woche einen Projekt- und einen Businessplan abliefern und die Skripte von 3 x 6 Wochen nachgearbeitet haben) ganz gut rum.
Ach ja, das Essen ist ganz O.k., es gibt fast alles zu kaufen, von Deutschem Brot, über Salat, Früchten... das sieht dann ungefähr so aus (also Mutti, ich esse gesund :-) ):

Lustigerweise gibt es im Supermarkt eine ganze Ecke mit Deutschem Essen: Tunfisch in Sauce, Weißebohneneintopf, Rotkohl und noch viele andere Dinge. Die scheinen auch wirklich importiert zu sein, da alles in Deutsch draufsteht.
So, naja, mehr spannende Dinge gibts von mir noch nicht. Bin noch nicht vom Löwen aufgefressen, vom Springbock aufgespießt oder von einem verirrten Touristen im Allradantriebauto überfahren worden... und habe dies auch nicht vor :-))
Gute Nacht!!
es heißt hier nämlich, man solle nicht mit viel Geld, Kreditkarte und Kamera durch die Stadt laufen, aber immer ein Handy dabei haben, welches man zur Not abgeben kann, wenn jemand meint es haben zu wollen. Darum habe ich mich bisher nicht getraut, meinen Fotoapparat mitzunehmen. Aber Seit vorgestern sind einige Frauen des Himba-Stammes hier in der Stadt. Es soll wohl eine Art Präsentation der Kultur sein. Die Himas sind diejenigen, die sich mit einer rötlichen Erde einreiben, bis auf einen "Lendenschurz" nackt herumlaufen und auch die Haare wie Rasters tragen, aber mit dicken schwarzen Puscheln an den Enden. Auch die Rasters werden mit diesem roten Schlamm eingerieben. Diese Gruppe Menschen inmitten einer verwestlichten Stadt zusehen ist schon ein etwas eigentümlicher Anblick, ungefähr so:

Jedenfalls wollte ich sie unbedingt fotographieren und habe also die Kamera eingesteckt. Es ist auch nichts passiert :-) Inzwischen habe ich mir auch eine Handtasche gekauft, da man mit einem Rucksack sofort als Tourist geoutet wird. Auch Treckingsandalen u.ä. sind dann wohl tabu. Aber ich mache mich wohl ganz gut in der Tarnung. Gestern war ich nämlich im Supermarkt einkaufen. Und da stand in milchtütenähnlichen Tetrapacks etwas mit der Aufschrift "Oshikandela sweet". Da ich natürlich immer gern alles probiere, was aus einem anderen Land kommt, habe ich ein Mädchen neben mir gefragt, was das denn sei. Und sie schaute mich ganz erstaunt an und fragte, ob ich denn nicht aus Nambia sei...JEA!!! Ich hab's geschafft, mich als Einheimische zu verkaufen :-)
Desweiteren kämpfe ich hier mit der merkwürdigen Elektronik. Um die Waschmaschine zu bedienen muss man folgende etwas unsicher anmutende Schalterkonstruktion bedienen:

Ansonsten kriegt man den Tag mit schlendern, Ananas und Eis Essen, viel Schlafen (denn es wird um 18.00 schon dunkel und die Lichtverhältnisse sind so katastrophal, dass man danach eigentlich auch nicht mehr viel am Rechner arbeiten kann, weil man einfach nichts sieht, einen Fernseher gibt es auch nicht und ausgehen sollte man ja nicht allein), darauf warten, dass die Internetseiten endlich im Browser geladen werden und dummerweise auch einigen Arbeiten für die Uni (ich muss ja bis nächste Woche einen Projekt- und einen Businessplan abliefern und die Skripte von 3 x 6 Wochen nachgearbeitet haben) ganz gut rum.
Ach ja, das Essen ist ganz O.k., es gibt fast alles zu kaufen, von Deutschem Brot, über Salat, Früchten... das sieht dann ungefähr so aus (also Mutti, ich esse gesund :-) ):

Lustigerweise gibt es im Supermarkt eine ganze Ecke mit Deutschem Essen: Tunfisch in Sauce, Weißebohneneintopf, Rotkohl und noch viele andere Dinge. Die scheinen auch wirklich importiert zu sein, da alles in Deutsch draufsteht.
So, naja, mehr spannende Dinge gibts von mir noch nicht. Bin noch nicht vom Löwen aufgefressen, vom Springbock aufgespießt oder von einem verirrten Touristen im Allradantriebauto überfahren worden... und habe dies auch nicht vor :-))
Gute Nacht!!
FrankaMo - 6. Sep, 21:26
